Ruanda und die Deutschen - Missionare als Zeitzeugen

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Ruanda und die Deutschen - Missionare als Zeitzeugen

Beitragvon Redaktion » Mi 15. Nov 2017, 14:16

Hans-Ulrich Duwendag, Wolfgang Völker
Ruanda und die Deutschen
Missionare als Zeitzeugen der Kolonialgeschichte

Herausgegeben von Prof. Dr. Horst Gründer

Der Band beleuchtet die Kolonialgeschichte Ruandas mit bisher unveröffentlichtem Bildmaterial der Missionare der Gesellschaft der Weißen Väter und ihrer Berichte. Neue Facetten und Daten zum Beziehungsgeflecht und Konflikten zwischen dem ruandischen König Musinga, der Bevölkerung des Landes, der deutschen Kolonialtruppe, der deutschen Kolonialverwaltung und den Missionaren werden sichtbar. Das Buch dokumentiert die Leistungen und Spuren deutscher Missionare in Ruanda über einen Zeitraum von einem halben Jahrhundert.
Hans-Ulrich Duwendag war 44 Jahre lang im mittleren Dienst des Auswärtigen Amts an deutschen Botschaften und Generalkonsulaten in aller Welt beschäftigt.
Dr. Wolfgang Völker war als Naturwissenschaftler in der biomedizinischen Grundlagenforschung an der Universität Münster tätig.

Info: http://www.lit-verlag.de/reihe/EUE
Das Lengericher Autorenduo Hans-Ulrich Duwendag und Dr. Wolfgang Völker möchte Ihnen hiermit ihr neuestes Buch vorstellen.
Es handelt sich um eine Bild- und Text-Dokumentation über eine Region in Zentralafrika, in welcher vor einhundert Jahren Deutsche ihre Spuren hinterlassen haben. Diese Region bildet das heutige Ruanda. Deutsche kamen dorthin, um das Land als Teil von Deutsch-Ostafrika zu erschließen und zu missionieren. Das historische Fotomaterial entdeckten die Autoren im Archiv der Afrikamissionare in Köln. Aus Anlass des 150-jährigen Bestehens ihrer Missionsgesellschaft im Jahr 2018 gedenken die Autoren mit ihrem Buch den Leistungen dieser Missionare, bekannt auch unter dem Namen Weiße Väter. Einer dieser Weißen Väter, der in unserem Buch gewürdigt wird, war Pater Max Donders aus Bocholt in Westfalen.
Die Gründung der heutigen Hauptstadt von Ruanda, der heutigen Millionenmetropole Kigali, erfolgte 1907. Dr. Richard Kandt wurde der erste Landesherr (Resident) von Ruanda, dem nordwestlichsten Teil von Deutsch-Ostafrika. Auch seiner gedenken die Autoren in ihrer Dokumentation.
Mit ihrem Buch begleiten die Autoren ferner eine Ausstellung im Kandt-Haus in Kigali, wo am 17. Dezember 2017, dem 150. Geburtstag von Dr. Richard Kandt, eine Fotodokumentation der ruandischen Öffentlichkeit präsentiert wird. Das Kandt-Haus ist heute das einzige verbliebene Gebäude aus der Gründungszeit von Kigali. Es dient heute als Museum und deutsch/ruandische Begegnungsstätte.
Unterstützt wurde das Buchprojekt vom Experten für deutsche Kolonialgeschichte Dr. Horst Gründer. Er war von 1984 bis 2004 Professor für Außereuropäische Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Bd. 21, 200 S., 29.90 EUR, 29.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-13872-9
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Re: Ruanda und die Deutschen - Missionare als Zeitzeugen

Beitragvon Holger Kotthaus » Sa 18. Nov 2017, 09:38

Vielen Dank für den Hinweis,
Die Seriosität und der hohe Standard der wissenschaftlichen Veröffentlichungen des LIT Verlages sprechen für sich.

Um damalige Ansichten und heutige Veröffentlichungen gegenüberstellen zu können, bietet sich speziell zum Thema:
`Missionare in Ruanda´, noch folgendes Werk an. Die Universitätsbibliothek Tübingen hat das Buch online gestellt:

» Ostafrikas Heldenkampf, Nach eigenen Erlebnissen dargestellt von Karl Roehl«,
Pastor und Missionar in Rubengera am Kiwusee, während des Krieges Etappenleiter und
Lazarettverwalter im Dienst der Schutztruppe für D.O.A., Martin Warneck Verlag, Berlin 1918


http://dfg-viewer.de/show/?id=8071&tx_d ... Bpage%5D=7
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Re: Ruanda und die Deutschen - Missionare als Zeitzeugen

Beitragvon Redaktion » Do 30. Nov 2017, 22:06

Seit gestern liegen die Druckexemplare zu unserem Buch vor (s. Cover). Die Auflage beträgt vorerst nur 400 Stück. Wenn Ihre Mitglieder rasch handeln und bestellen, könnten sie noch vor Weihnachten über den Buchhandel ein Exemplar bekommen.
Anbei vom Original das Cover und das Impressum.
Danke für die Weitergabe von Infos zu unserem Buch. Wir arbeiten bereits an einem weiteren Werk, in welchem deutsche Schutztruppler (z.B. Hptm. Stümer), Residenten (z.B. Richard Kandt) und Forscher (z.B. Czekanowski) eine Rolle spielen. Nachdem wir mit dem vorliegenden Buch zum Teil unbekanntes Fotomaterial vorgestellt und/oder neu interpretiert haben, bilden die Grundlage unserer weiteren Recherchen die Tagebücher der Afrikamissionare aus DOA in der Zeit von 1900 bis 1920.
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